Althoff und Dinslaken

Vier Attribute

Zum 175. Geburtstag Friedrich Althoffs haben wir uns bei der Stadt vier Attribute, vier Stichworte überlegt, die für Althoff typisch sind, die aber auch Bedeutung für die Stadt Dinslaken haben.

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Friedrich Althoff war vernetzt...

...und zwar nicht wie wir heute mit unseren Telefonen, Handys und Computern. Die gab es nämlich noch gar nicht. Er kannte Menschen in ganz Europa, sprach mit ihnen und schrieb ihnen viele Briefe. In seinem „Zettelkasten“ sammelte er sein Wissen über all diese Menschen. So konnte nichts verloren gehen.

 

Friedrich Althoff war tolerant.

Ihm war es egal, was ein Mensch glaubte, woher er kam, ob es ein Mann oder eine Frau war.

Ihm war wichtig, was dieser Mensch leisten konnte, was er alles wusste und was seine Begabungen waren. Darum war sein Ziel, dass alle Menschen ohne Unterschied an den Universitäten studieren und unterrichten konnten. Besonders setzte er sich für die Bildung von Mädchen und Frauen ein.

 

Friedrich Althoff war eigensinnig.

Wer so viele Ideen hatte und so viel leistete wie Friedrich Althoff, der musste ziemlich eigensinnig und stark sein. Manchmal galt er deshalb sogar als dickköpfig und rücksichtslos.

Aber das Gute daran war: Wenn er etwas für gut und richtig hielt, dann tat er alles dafür, seine Idee in die Tat umzusetzen. Und er ließ sich durch nichts davon abhalten.

 

Friedrich Althoff war visionär.

„Visionär“ – was genau heißt das eigentlich?

Es bedeutet, klare Vorstellungen von der Zukunft zu haben oder zu entwickeln.

Bei Friedrich Althoff war es so: Er hatte ganz klare Vorstellungen, was er für die Zukunft in Deutschland für wichtig hielt – die Wissenschaft! Er arbeitete daran, dass alle an den Universitäten studieren und unterrichten konnten. So konnten Forscher spannende Entdeckungen machen, die dann wieder den Menschen auf der ganzen Welt helfen konnten.