Althoff war für seine Zeit hervorragend vernetzt. Wenn Du dich auch vernetzen magst, bastell doch mal ein Dosentelefon. Eine Anleitung dazu findest Du hier.


Benutzung eines Schnurtelefons

dosentelefon1Es besteht aus zwei einseitig geöffneten, leeren Konservendosen, Papp- oder Kunststoffbechern, die mit einer mehrere Meter langen frei gespannten Schnur verbunden werden. Die beiden Schnurenden werden jeweils durch ein rundes Loch im Boden der Dose geführt, befestigt mit Knoten, damit sie nicht herausrutschen können. Übrigens gelten Schnurtelefone als der kindliche Vorläufer des CB-Funks, da das Gespräch in beide Richtungen möglich ist.


Schnurtelefon? Dosentelefon?

dosentelefon2Das Dosentelefon ist schon ziemlich alt. Bereits im 17. Jahrhundert wusste man, dass die menschliche Stimme mit Draht an einen entfernten Ort übertragen werden kann. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts, lange bevor unser Telefon erfunden war, fanden Schnurtelefone Verwendung - und zwar auch bei Erwachsenen. Damals trug das Schnurtelefon auch den Namen Lover's Phone, zu Deutsch „Telefon der Liebenden".Als Kinder begannen Schnurtelefon aus alten Dosen zu bauen, wurde der Name Dosentelefon geprägt.


Wie baue ich ein Dosentelefon?

Ihr könnt ein Dosentelefon selber bauen.Eine Kordel ist für den Bau eines richtig guten Dosentelefons nicht gut geeignet. Es ist besser, wenn die Schnur, die man verwendet, fest und dazu sehr straff ist. Es bietet sich dünner Kupferdraht an, Nylonschnur oder buntes Geschenkband. Mit dünnem Draht kann man ein Dosentelefon sogar über verschiedene Stationen laufen lassen. Im Garten hämmert man zum Beispiel alle paar Meter einen Nagel in einen Baum oder Zaun (vorher die Erlaubnis einholen!). Die Nägel sollten mindestens einen Zentimeter herausschauen. Den Draht für das Dosentelefon spannt man straff von Nagel zu Nagel, wobei man ihn jeweils einige Male um die frei stehenden Enden wickelt. Der Draht darf mit nichts anderem als den Nägeln in Berührung sein. Aber Achtung, dass niemand an dem Draht hängenbleibt – Stolperfalle.

 

Viel Spaß beim Basteln und „telefonieren“!

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